Was sind Wachstumsgradtage? Wachstumsgradtage (GDD), auch Growing Degree Units (GDU) genannt, sind ein Mittel, mit dem Forscher und Züchter die Entwicklung von Pflanzen und Insekten im Verlauf einer Vegetationsperiode abschätzen. Mithilfe von aus Lufttemperaturen berechneten Daten können „Wärmeeinheiten“ Wachstumsstadien genauer widerspiegeln als die Kalendermethode. Das Konzept besteht darin, dass Wachstum und Entwicklung mit der Lufttemperatur zunehmen, bei einer maximalen Temperatur jedoch stagnieren. Lesen Sie weiter, um mehr über die Bedeutung von GDD zu erfahren.

Berechnen Sie Wachstumsgradtage

Die Berechnung beginnt mit einer Basistemperatur oder „Schwelle“, unterhalb derer ein bestimmtes Insekt oder eine bestimmte Pflanze nicht wachsen oder gedeihen würde. Dann werden die Höchst- und Tiefsttemperaturen des Tages addiert und durch 2 dividiert, um einen Durchschnitt zu erhalten. Die Durchschnittstemperatur minus der Schwellentemperatur ergibt die Menge an GDD. Wenn das Ergebnis eine negative Zahl ist, wird es als 0 gespeichert.

Beispielsweise beträgt die Grundtemperatur für Spargel 4 °C. Nehmen wir an, dass am 15. April die Tiefsttemperatur 11 °C (51 °F) und die Höchsttemperatur 24 °C (75 °F) betrug. Die Durchschnittstemperatur wäre 51 plus 75 dividiert durch 2, was 63 Grad F (17 °C) entspricht. Dieser Durchschnitt minus der Basis von 40 ergibt 23, den GDD für diesen Tag.

Der GDD wird für jeden Tag der Saison aufgezeichnet, wobei er an einem bestimmten Tag beginnt und endet, um den akkumulierten GDD zu erhalten.

Die Bedeutung von GDD besteht darin, dass diese Zahlen Forschern und Züchtern dabei helfen können, vorherzusagen, wann ein Insekt in ein bestimmtes Entwicklungsstadium eintritt, und es einfacher zu bekämpfen. Ebenso kann GDD den Erzeugern bei Nutzpflanzen dabei helfen, Wachstumsstadien wie Blüte oder Reife vorherzusagen, saisonale Vergleiche anzustellen usw.

So nutzen Sie Wachstumsgradtage im Garten

Technisch versierte Gärtner möchten möglicherweise auf diese GDD-Informationen zugreifen, um sie in ihren eigenen Gärten zu verwenden. Um Temperaturen aufzuzeichnen und die Daten zu berechnen, können Software und technische Monitore erworben werden. Ihr örtlicher kooperativer Beratungsdienst kann GDD-Ansammlungen über Newsletter oder andere Veröffentlichungen verteilen.

Sie können Ihre eigenen Berechnungen anhand von Wetterdaten der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), Underground Weather usw. durchführen. Im Nebenamt können Grenzwerttemperaturen für verschiedene Insekten und Nutzpflanzen gelten.

Gärtner können Vorhersagen über die Wachstumsgewohnheiten ihrer eigenen Produkte treffen!

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