Unabhängig davon, ob Sie Funkien, Gemüse oder Zierpflanzen pflanzen möchten, sollten Sie bei der Gartenbeetplanung den Standort berücksichtigen. Die richtige Planung Ihres Hochbeets verbessert das Pflanzenwachstum und stellt sicher, dass jede Sorte das Licht, die Feuchtigkeit und den Reiferaum erhält, die sie benötigt. Wenn Sie darüber nachdenken, wo Sie Hochbeete platzieren, können Sie auch Schädlingsprobleme und Nährstoffmängel reduzieren und Ihre Arbeitsbelastung verringern.

Pflanzen haben je nach Sorte ganz spezifische Ansprüche. Wenn Pflanzen beispielsweise an Orten platziert werden, an denen sie nicht genügend Licht erhalten, kann dies das Wachstum und die Produktivität einschränken. Ebenso beeinträchtigt das Platzieren von Pflanzen in zu feuchtem oder zu trockenem Boden die allgemeine Gesundheit. Eine Hochbeetanordnung muss alle Pflanzenfaktoren berücksichtigen. Diese finden Sie auf der Samenpackung oder auf dem Pflanzenetikett.

Wo sollen Hochbeete aufgestellt werden?

Der beste Ort für die Aufstellung eines Hochbeets hängt von vielen Faktoren ab.

  • Sonnenlicht
  • Porosität des Bodens
  • Bodentextur
  • Nährstoffgehalt des Bodens
  • pH-Wert des Bodens
  • Windeinwirkung
  • Verfügbarkeit der Luftfeuchtigkeit
  • frühere Schädlingsprobleme
  • Entfernung vom Haus
  • Nähe zu Bäumen
  • Mikroklima

Die Beurteilung des Standorts vor der Planung Ihres Hochbeets trägt dazu bei, zukünftige Probleme zu vermeiden, die die Pflanzengesundheit beeinträchtigen oder die Pflege des Beetes einfach erschweren könnten. Ein guter Anfang ist es, einen Plan zu erstellen und die Menge an Sonnenlicht im Laufe des Tages zu notieren.

Tipps zu Gartenbeetplänen

Sobald Sie alle Faktoren berücksichtigt haben, können Sie bestimmte Situationen entschärfen. Die Gesundheit des Bodens ist ein großes Problem, lässt sich aber relativ leicht ändern. Nährstoffarme Böden profitieren von organischem Material oder Langzeitdüngern. Wer nicht gut abfließt, versickert besser, wenn vor der Pflanzung körniges Material eingearbeitet wird. Der pH-Wert des Bodens kann mit Kalk oder Schwefel eingestellt werden. Ein Bodentest gibt Aufschluss darüber, was hinzugefügt werden muss, um den Boden aufzuweichen oder anzusäuern. Der angestrebte pH-Wert des Bodens liegt zwischen 6,0 und 7,0. Wenn das Hochbeet weit von einer Wasserquelle entfernt ist, installieren Sie Tropfleitungen, um jede Pflanze zu befeuchten.

Planen Sie Ihr Hochbeet

Nachdem Sie den besten Ort für die Installation eines Hochbeets gefunden haben, ist es Zeit mit dem Bau. Viele Gärtner häufen den Boden einfach als Hochbeet auf, doch mit der Zeit erodiert er meist und lokal aufgetragene Feuchtigkeit kann aus dem Beet rollen. Durch die Einfassung des Beetes bleibt der Boden irgendwie im Gelände und fördert die Wasserspeicherung. Grenzen müssen nicht ausgefallen sein. Gegenstände wie alte Ziegel oder Zementblöcke, Holz, Steine oder Baumstämme sind leicht verfügbar und kostengünstig. Mit einem verzinkten Stahlbehälter oder sogar einer Gummiwanne können Sie schnell Hochbeete erstellen, wenn Sie Löcher in den Boden bohren, um die Entwässerung zu ermöglichen. Ein weiteres Material, aus dem Hochbeete gebaut werden können, sind Kunststoffkisten. Sie verfügen sogar bereits über ausreichend Entwässerungsflächen. Nachdem Sie Ihr Bett gebaut haben, werden Sie erwachsen!

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