Gemeinschaftsgärten können viele Formen annehmen und dienen als soziale, gesellschaftliche, Lern- und Erholungsräume, in denen die Teilnehmer Nahrungsmittel und andere Pflanzen anbauen können. Normalerweise wird Land gespendet oder gepachtet und bebaut, um den Bewohnern der Region zu dienen. Die Entwicklung eines Gemeinschaftsgartens muss Aspekte der Funktionalität, des Aussehens und der Pflege in einer ganzheitlichen Beziehung mit den Beteiligten darstellen. Die Gestaltung eines solchen Raums muss zunächst mit einem Verständnis seines Zwecks und einem Gespräch mit den Bewohnern der Nachbarschaft beginnen.
Gemeinschaftsgartenpläne
Ideen zur Gemeinschaftsgartengestaltung können für verschiedene Zwecke initiiert werden. Sie können als Freiraum für Menschen dienen, die zu Hause wenig oder gar keinen Platz zum Gärtnern haben. Ein Gemeinschaftsgarten kann ein Ort sein, an dem Gemüse für eine örtliche Lebensmittelkammer oder eine Gemeinschaft in einer Lebensmittelwüste angebaut wird. Es kann ein Ort der Erholung und Bewegung, eine wichtige Nahrungsquelle, ein Zufluchtsort für Bestäuber oder einfach ein Ort zum Verschönern sein.
Das Ziel wird vor der Entwicklung mit den Projektbeteiligten besprochen. Ihr Beitrag wird ihre Wünsche und Wünsche für die Gemeinschaft widerspiegeln. Gemeinschaftsgartenentwürfe werden oft von Landschaftsgärtnern, Gärtnern, Pädagogen, sozialen Gruppen, Gartenclubs oder anderen Organisationen geleitet. Sie können als Ergebnis von Gruppendiskussionen, verfügbaren Fähigkeiten und Materialien Gestalt annehmen.
Arten von Gemeinschaftsgärten
Die Arten der Gemeinschaftsgartenplanung sind vielfältig. Hier sind 5 gängige Arten von Gemeinschaftsgärten.
- Nachbarschaftsgärten, bei denen ein Grundstück in einzelne Parzellen aufgeteilt wird, damit die Nachbarn ihre eigenen Lebensmittel, Blumen und Kräuter anbauen können. Ideen für Gemeinschaftsgartengrundstücke in Stadtteilen können von unbebauten Grundstücken bis hin zu Parks, Höfen und Innenstädten reichen.
- Wohngärten, die häufig in Einrichtungen für betreutes Wohnen, Altersheimen oder anderen Wohneinheiten vorkommen.
- Institutionelle Gärten, die von Kirchen, staatlichen Gruppen, Universitäten, Krankenhäusern, Veteranenzentren und anderen Organisationen betreut werden.
- Demonstrationsgärten, in denen die Anwohner etwas über Gartentechniken und -ideen lernen können, die oft speziell auf ihre geografische Region zugeschnitten sind.
- Schulgärten sind Bildungsstätten, die von Lehrkräften sowie freiwilligen Helfern aus der Gemeinde und den Schülern verwaltet werden.
Ideen für die Gestaltung von Gemeinschaftsgärten
Eine Möglichkeit, einen Gemeinschaftsgarten zu organisieren, besteht darin, Parzellen anzulegen. Der Garten ist meist mit Hochbeeten ausgestattet und in Bereiche unterteilt, die jedem Teilnehmer vorbehalten sind. Hier können sie ihre eigenen Produkte, Blumen und andere Pflanzen anbauen. Für Wasser, Erde, Kompost und Dünger wird eine geringe Pachtgebühr erhoben.
Eine andere Möglichkeit, den Standort zu organisieren, besteht darin, einen Genossenschaftsgarten anzulegen. Hier arbeiten die Teilnehmer in Gruppen daran, das Land zu arrangieren und Pflanzen anzubauen. Diese werden oft als „Gemeinschaftsgärten“ bezeichnet, in denen Freiwillige die Gartenarbeit erledigen und die Ernte teilen .
Jugendgärten werden in der Regel als Freiluftlabore organisiert. Die Schüler werden beim Pflanzen, Pflegen und Ernten angeleitet und lernen gleichzeitig die Kreisläufe der Gartenarbeit, der Bestäubung, der Bodenpflege und der Gartenethik kennen. Vom Gericht angeordnete gemeinnützige Arbeit wird oft von jungen Menschen geleistet, während sie in einem Gemeinschaftsgarten arbeiten.
Entrepreneurial Gardens vermittelt den Teilnehmern, wie man gewinnbringend im Garten arbeitet und welche Details beim Verkauf der angebauten Produkte erforderlich sind. Einige 4-H-Gärten sind mit dem Ziel strukturiert, den gesamten Prozess von der Saat bis zum Markt zu lehren.
Therapeutische Gärten werden, ähnlich wie in Wohnhäusern, entsprechend den Bedürfnissen der Bewohner entwickelt. Sie konzentrieren sich möglicherweise auf die Betreuung älterer, blinder oder körperlich oder geistig behinderter Menschen. Diese sorgen oft für Sinnesreize und ein Naturerlebnis, das der Mensch sonst nicht erleben könnte. Solche Räume erfordern stabile Wege, häufige Sitzgelegenheiten, Hochbeete und andere Annehmlichkeiten.
Schließlich entstehen viele Gemeinschaftsgärten, die Gemeinden mit geringen Ressourcen kostenlose Produkte zur Verfügung stellen. Diese haben oft pädagogische Komponenten und werden von Freiwilligen betrieben, mit dem Ziel, möglichst viele Menschen zu ernähren, manchmal über Tafeln oder Höschen.
Erstellen Sie einen Gemeinschaftsgarten
Einer der ersten Schritte beim Start eines solchen Projekts ist die Bildung eines Support-Teams. Dabei kann es sich um einen Vorsitzenden und koordinierenden Stab, einen Vorstand oder einfach eine informelle Gruppe von Teilnehmern handeln, die über Themen debattieren und abstimmen. Diese Personen werden Ressourcen identifizieren, Zuschüsse beantragen, Spender und Freiwillige suchen und letztendlich entscheiden, wie der Garten strukturiert werden soll.
Diese Gründergruppen sind auch dafür verantwortlich, den Raum durch Flyer, Mundpropaganda, Community-Präsentationen und andere Werbeformen bekannt zu machen. Die Aufteilung der Gruppe in Unterausschüsse ermöglicht eine effiziente Arbeit, wobei sich jeder Ausschuss auf bestimmte Aspekte des Gesamtplans konzentriert. Zu den Ausschüssen können Personen gehören, die den Standort des Standorts festlegen, die Wasserversorgung sicherstellen, Ausrüstung durch Spenden erwerben, Öffentlichkeitsarbeit durchführen, Freiwillige koordinieren und Gelder sammeln.
Sobald diese Grundlagen umgesetzt sind, richtet sich die Gartengestaltung nach den Bedürfnissen und Bedingungen des Projekts, wobei der Schwerpunkt auf dem beabsichtigten Zweck des Gartens liegt.