Ikebana ist eine alte japanische Kunst des Blumenbindens. Es hat seinen eigenen Stil und sein eigenes System, das die Menschen jahrelang beherrschen müssen. Die Lektüre dieses Artikels wird Sie nicht so weit bringen, aber sie wird Ihnen eine vorübergehende Vertrautheit damit und eine Wertschätzung für diese Kunstform vermitteln. Lesen Sie weiter, um mehr über die Auswahl von Ikebana-Pflanzen und die Herstellung von Ikebana zu erfahren.
Informationen zu Ikebana
Was ist Ikebana? Obwohl es allgemein als Blumenarrangement bezeichnet wird, geht es bei Ikebana eigentlich mehr um das Arrangieren von Pflanzen. Das Ziel dieser Praxis besteht nicht darin, die Blumen und Farben hervorzuheben, wie es bei westlichen Blumenarrangements so oft der Fall ist. Stattdessen liegt der Schwerpunkt mehr auf Form und Höhe, wobei besonderes Augenmerk auf die Beziehung zwischen Himmel, Erde und Mensch gelegt wird.
Pflanzen für Ikebana arrangieren
Ikebana-Arrangements erfordern mindestens drei verschiedene Teile namens Shin, Soe und Hikae. Diese Teile werden durch die Höhe definiert.
Das längste Schienbein muss mindestens anderthalbmal so lang wie breit sein. Idealerweise handelt es sich dabei um einen langen Zweig, vielleicht mit Blumen am Ende. Shin repräsentiert den Himmel.
Soe, der mittlere Zweig, stellt die Erde dar und sollte etwa drei Viertel der Länge von Shin haben.
Hikae, der die Menschheit repräsentiert, sollte etwa drei Viertel von Soes Länge haben.
Wie man Ikebana macht
Ikebana kann in zwei Hauptanordnungsstile unterteilt werden: Moribana („gestapelt“) und Nagerie („hineingeworfen“).
Moribana verwendet eine breite, offene Vase und benötigt normalerweise einen Frosch oder eine andere Stütze, um die Pflanzen aufrecht zu halten. Nagerie verwendet eine hohe und schmale Vase.
Achten Sie bei der Anordnung Ihrer Ikebana-Pflanzen auf Asymmetrie, Einfachheit und Linien, die dem Auge gefallen. Sie können über die drei Hauptartikel hinaus weitere Artikel hinzufügen (diese Extras werden Jushi genannt), aber versuchen Sie, eine Überfüllung zu vermeiden und die Anzahl der Artikel ungerade zu halten.