Kartoffeln, die das Spindelknollenvirus tragen, wurden erstmals in Nordamerika als Kartoffelkrankheit gemeldet, doch erstmals wurde die Krankheit bei Tomaten in Südafrika festgestellt. Bei Tomaten wird die Krankheit als Tomatenbündelvirus bezeichnet, während bei Kartoffeln die gebräuchliche Bezeichnung Kartoffelspindelknolle oder Kartoffelspindelknolle lautet. Heutzutage wurde das Spindelknollenvirus in den meisten Teilen der Welt in Kartoffeln nachgewiesen, wobei die Stämme von leicht bis schwer reichen.

Symptome von Kartoffeln mit Spindelknollenvirus

Die Kartoffel-Spindelknollenkrankheit ist ein Krankheitserreger, dessen Hauptwirt Kartoffeln sind, der aber auch Tomaten und dekorative Nachtschattengewächse befallen kann. Bei Kartoffeln mit milden Krankheitsverläufen treten keine offensichtlichen Symptome auf, bei schweren Krankheitsverläufen sieht die Sache jedoch anders aus.

Bei schweren Infektionen ist das Laub der Kartoffel spindeldürr mit überlappenden Blättchen, manchmal nach oben gewellt, oft verdreht und faltig. Die Blätter stehen in Bodennähe oft aufrecht und nicht bei gesunden Pflanzen, die auf dem Boden liegen.

Insgesamt werden die Pflanzen verkümmert. Knollen können eine der folgenden Anomalien aufweisen:

  • Verlängerungsform, zylindrisch, spindelförmig oder hantelförmig
  • hervorstehende Augen
  • Oberflächenrisse
  • kleine Größe

Einige Spindelknollensorten der Kartoffel entwickeln Ausbuchtungen oder Knospen und sind stark deformiert. Mit jeder Generation werden die Blatt- und Knollensymptome stärker ausgeprägt.

Die Symptome des Spindelknollenvirus bei Kartoffeln können mit denen von Ernährungsungleichgewichten, Insekten- oder Spritzschäden oder anderen Krankheiten verwechselt werden. Die Krankheitssymptome treten bei heißem Wetter in Kombination mit direkter Sonneneinstrahlung deutlicher hervor.

Wie man das Spindelknollenvirus in Kartoffeln bekämpft

Um zu lernen, wie man mit dieser Krankheit umgeht, ist es hilfreich zu wissen, wie sie übertragen wird – normalerweise durch Kontakt zwischen gesunden und kranken Pflanzen über mechanische Geräte wie Traktoren oder Gartengeräte und durch tierische oder menschliche Interaktion mit der Pflanze.

Die Erstinfektion des Viroids in Kartoffeln erfolgt über infizierte Samenröhrchen. Eine Sekundärinfektion erfolgt durch den oben genannten Kontakt. Die Übertragung kann auch durch Pollen erfolgen, allerdings nur auf die bestäubten Samen, nicht auf die Mutterpflanze. Auch Blattläuse können das Viroid übertragen, allerdings nur, wenn auch das Kartoffelblattrollvirus vorhanden ist.

Verwenden Sie zur Bekämpfung von Kartoffelspindelröhren nur zertifizierte Knollensamen. Sorgen Sie für eine gute Pflanzenhygiene. Tragen Sie beim Umgang mit infizierten Pflanzen Hygienehandschuhe aus Vinyl oder Latex und werfen Sie diese dann weg, bevor Sie mit gesunden Pflanzen fortfahren. Denken Sie daran, dass Pflanzen infiziert sein können, aber keine Symptome zeigen. Sie sind immer noch Überträger von Krankheiten, daher muss die Einhaltung hygienischer Gartengewohnheiten konsequent sein.

Gartengeräte sollten in einer 2 %igen Natriumhypochloritlösung oder einem ähnlichen Desinfektionsmittel desinfiziert werden. Kleidung kann die Infektion von einer Pflanze auf eine andere übertragen. Wechseln Sie daher unbedingt Kleidung und Schuhe, wenn Sie mit erkrankten Pflanzen gearbeitet haben.

Es gibt keine biologischen oder chemischen Kontrollen für Spindelrohre in Kartoffeln. Mit der Krankheit infizierte Kartoffeln und möglicherweise infizierte Pflanzen in der Nähe sollten entfernt und verbrannt oder tief vergraben werden.

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