Flieder sind altmodische Favoriten in Klimazonen mit kalten Wintern und werden wegen ihrer duftenden Büschel extravaganter Frühlingsblumen geschätzt. Je nach Sorte gibt es Flieder in den Farbtönen Lila, Lila, Rosa, Blau, Magenta, Weiß und natürlich Flieder. Um noch mehr Freude an diesen atemberaubenden Pflanzen zu haben, können Sie versuchen, Fliederstecklinge zu bewurzeln. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.
Flieder aus Stecklingen anbauen
Die Vermehrung von Fliedersträuchern durch Stecklinge ist schwierig, aber sicherlich nicht unmöglich. Nehmen Sie im Spätfrühling oder Frühsommer Stecklinge von Fliederbüschen aus zarten neuen Trieben. Bei ausgewachsenen Trieben ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sie Wurzeln schlagen. Nehmen Sie mehrere Stecklinge, um Ihre Erfolgschancen zu erhöhen.
Nehmen Sie die Stecklinge morgens, wenn das Wetter kühl ist und die Pflanze gut mit Feuchtigkeit versorgt ist. Schneiden Sie 10 bis 15 cm lange, zarte junge Triebe ab. Entfernen Sie die unteren Blätter von den Stecklingen und lassen Sie zwei bis drei Blätter an der Oberseite übrig. Die Wurzeln entstehen aus den Knoten – den Stellen, an denen die Blätter am Stängel befestigt waren.
Füllen Sie einen Topf mit Blumenerde, Sand und Perlit . Befeuchten Sie die Mischung leicht und machen Sie dann mit einem Stock oder Ihrem kleinen Finger ein Pflanzloch in die Mischung. Tauchen Sie die Unterseite des Stecklings in Wurzelhormon und pflanzen Sie ihn in das Loch. Klopfen Sie dann die Blumenerde leicht um die Basis des Stecklings herum, sodass er gerade ist.
Sie können mehrere Stecklinge in denselben Topf pflanzen, solange sich deren Blätter nicht berühren. Sie können Stecklinge auch in Waben-Anzuchtschalen pflanzen. Stellen Sie das Glas an einen warmen Ort, beispielsweise auf den Kühlschrank. Helles Licht ist zu diesem Zeitpunkt nicht erforderlich.
Gießen Sie die Stecklinge täglich oder so oft wie nötig, um die Blumenerde leicht feucht, aber niemals durchnässt zu halten. Sie können den Topf mit einer durchsichtigen Plastiktüte abdecken, um für eine feuchte Umgebung zu sorgen. Öffnen Sie die Tüte jedoch gelegentlich oder stechen Sie ein paar Löcher in die Plastiktüte, um die Luftzirkulation zu ermöglichen. Andernfalls kann es zu Fäulnis der Stecklinge kommen.
Achten Sie darauf, dass der Steckling in ein bis zwei Monaten eintrifft – was normalerweise durch das Auftreten gesunder neuer Triebe angezeigt wird. Stellen Sie den Topf zu diesem Zeitpunkt in helles, indirektes Licht und lassen Sie die Blumenerde zwischen den Wassergaben leicht trocknen.
Lassen Sie den Flieder reifen, bis sich die Wurzeln gut etabliert haben, und bringen Sie ihn dann an seinen dauerhaften Standort im Freien.
Kann man Fliederschnitte im Wasser bewurzeln?
Einige Pflanzen entwickeln in einem Glas Wasser auf einer sonnigen Fensterbank schnell Wurzeln, für Flieder ist diese Vorgehensweise jedoch generell nicht zu empfehlen.
Wenn Sie es ausprobieren möchten, nehmen Sie einen Zweig eines gesunden Flieders und legen Sie den Stiel in ein klares oder bernsteinfarbenes Glas oder Gefäß mit 3 bis 5 cm Wasser. Entfernen Sie unbedingt die Blätter von dem Teil des Stiels, der im Wasser liegt, um zu verhindern, dass der Steckling verrottet. Fügen Sie nach Bedarf frisches Wasser hinzu.
Wenn der Stängel Wurzeln entwickelt, pflanzen Sie den Steckling in einen Topf und lassen Sie ihn reifen, bis sich die junge Pflanze gut etabliert hat, und stellen Sie ihn dann nach draußen.