Weideneichen haben nichts mit Weiden zu tun, scheinen aber auf die gleiche Weise Wasser aufzunehmen. Wo wachsen Weiden und Eichen? Sie gedeihen in Überschwemmungsgebieten und in der Nähe von Bächen oder Sümpfen, aber die Bäume sind auch bemerkenswert dürretolerant. Eine der interessanten Fakten über Weideneichen ist ihre Verwandtschaft mit Roteichen. Sie gehören zur Gruppe der Roteichen, haben aber nicht die charakteristischen gelappten Blätter der Roteichen. Stattdessen haben Weideneichen schmale weidenartige Blätter mit borstenartigen Borsten an den Blattspitzen, die sie als Eichen kennzeichnen.
Informationen zur Eichenweide
Weideneichen ( Quercus phellos ) sind beliebte Schattenbäume in Parks und entlang von Straßen. Dieser Baum wächst recht schnell und kann für einige städtische Umgebungen zu groß werden. Die Pflanze ist tolerant gegenüber Umweltverschmutzung und Trockenheit und hat keine ernsthaften Probleme mit Insekten oder Schädlingen. Die Hauptfaktoren für eine gute Pflege der Weideneiche sind Wasser während der Etablierung und etwas Unterstützung in jungen Jahren.
Weideneichen entwickeln schöne symmetrische Pyramidenformen mit runden Kronen. Diese attraktiven Bäume können bis zu 120 Fuß (37 m) hoch werden, am häufigsten findet man sie jedoch zwischen 60 und 70 Fuß (18–21 m). Die Wurzelzone ist flach, was das Umpflanzen erleichtert. Die zarten Blätter erzeugen einen gesprenkelten Farbton und verfärben sich im Herbst vor dem Fallen goldgelb.
Die Blätter sind 5 bis 23 cm lang, einzeln und ganzrandig. Weideneichen produzieren kleine Eicheln mit einer Länge von 1 bis 3 cm. Die Reifung dauert zwei Jahre, was einzigartige Informationen über Weiden und Eichen sind. Diese sind für Eichhörnchen , Streifenhörnchen und andere Bodenfresser sehr attraktiv. Sie können dies als einen der Vorteile von Weiden und Eichen betrachten, aber auch als einen der Nachteile, wenn es um Bodenstreu geht.
Wo wachsen Weideneichen?
Weideneichen kommen vom Süden New Yorks bis Florida und westlich bis Texas, Oklahoma und Missouri vor. Man findet sie in Überschwemmungsgebieten, Schwemmlandebenen, Regenwäldern, Flussufern und Tieflandgebieten. Die Pflanze gedeiht auf sauren, feuchten Böden nahezu aller Art.
Eichenweiden benötigen volle Sonne. In Halbschattensituationen entwickelt sich die Krone zu einer schlanken, schwach verzweigten Form, während die Äste der Sonne entgegenstreben. Bei voller Sonne breitet die Pflanze ihre Zweige aus und nimmt eine ausgewogenere Form an. Aus diesem Grund gehört der Rückschnitt junger Bäume bei schlechten Lichtverhältnissen zur guten Weidenpflege. Frühzeitiges Training hilft dem Baum, eine starke Struktur zu bilden.
Vor- und Nachteile der Eichenweide
Als Schattenspender in großen öffentlichen Räumen ist die Weideneiche an Schönheit und Handlichkeit wirklich unschlagbar. Aber eine der Tatsachen über Weideneichen ist ihr hoher Wasserbedarf, besonders wenn sie jung sind. Dies kann bedeuten, dass der Baum anderen Pflanzen in der Umgebung Feuchtigkeit entzieht. Außerdem wächst es schnell und kann dem Boden lokale Nährstoffe entziehen, sobald diese ersetzt werden können. Nichts davon ist gut für die benachbarte Flora.
Abgefallenes Laub im Herbst und Eicheln auf dem Boden können als Belästigung empfunden werden. Von Nüssen angezogene Tiere sind entweder süß anzusehen oder lästige Nagetiere. Darüber hinaus ist die Größe des Baums möglicherweise nicht für die heimische Landschaft geeignet und einige Merkmale des Baums sind möglicherweise größer, als Sie bereit sind, damit zu leben.
Unabhängig davon ist die Weideneiche definitiv ein starker, vielseitiger Baum mit guter Windbeständigkeit und einfacher Pflege; Stellen Sie einfach sicher, dass es der richtige Baum für Ihren Garten/Ihren Landschaftsbereich ist.